Häufig gestellte Fragen
Wie verläuft eine Zahnimplanation?
Wie sicher ist die Behandlung?
Wann bin ich nach denm Eingriff wieder fit?
Können gesunde Nachbarzähne durch die Implantation beschädigt oder beeintächtigt werden?
Sind Implantate bei völliger Zahnlosigkeit möglich?
Wie lange hält eine Implantation?
Ist eine Implantation eine einmalige Sache oder sind Nachbehandlungen nach einigen Jahren erforderlich?
Welche Voraussetzungen sind notwendig um sich ein Implantat einsetzen zu lassen?
Ist für den Eingriff eine Narkose notwendig?
Ist die Nachbehandlung bis zur vollständigen Heilung schmerzhaft?
Ab wann kann wieder normal Nahrung aufgenommen werden?
Sind mehrere Eingriffe bis zur endgültigen fertigen Implantation nötig?
Gibt es Unterschiede bei der Implantation zwischen Ober- und Unterkiefer?
Ist das Kauverhalten dasselbe wie bei eigenen Zähnen?
Welche Risiken bringt eine Implantation mit sich?
Wird durch eine Implantation der Geschmacksinn geschädigt?
Ist eine Implantation auch bei vorhandener Paradontose möglich?
Ist das Verwachsen von Implantat und Kieferknochen für den Organismus schädlich?
Ist ein Implantat auch dann möglich, wenn der Kieferknochen nicht ausreichend vorhanden ist?
Wie lange dauert es bis der Kiefer sich auf die neue Situation bzw. der Implantate eingestellt hat?
Kan man eine Allergie gegen evtl. eingesetzte Materialien schon vorher feststellen?
Ist ein Unterschied zu den eigenen Zähnen sichtbar?
Ist eine solche Operation ein Routineeingriff?
Gibt es bei der Pflege der Implantate einen Unterschied zu den eigenen Zähnen?
Liegt das Zahnfleisch nach einer Behandlung wieder fest um die neuen Zähne?
Kann es mit einer Implantation auch zur Paradontose kommen?
Können Sie mir Vorher- Nachher Bilder als Beispiel zeigen?
Zahnimplantologie / Allgemein
Wie verläuft eine Zahnimplantation?
Die Operation verläuft in örtlicher Betäubung und in allgemeiner Narkose. Der gesamte Bereich der vorgesehenen Implantation wird vollständig betäubt und schmerzunempfindlich gemacht. Dann wird durch die Schleimhaut ein kleiner Schnitt gemacht, um die Knochenbereiche, den Alveolarkamm, darzustellen. Es erfolgt die Messung des Kiefers, Knochendicke und Knochenhöhe werden dargestellt. Vorweg wird ein Implantatbett vorbereitet und dann wird das Implantat vollständig in den Knochen hineininseriert. Das Implantat wird mit einer Verschlussschraube zugedeckt, um einen Schutz für die Einheilzeit zu haben. Das Zahnfleisch wird wieder zugenäht und nach einer Woche wird die Naht entfernt. Das Implantat hat eine Einheilzeit von 3 Monaten im Unterkiefer, so dass das Implantat in den Knochen hineinwachsen kann. Im Oberkiefer dauert die Einheilzeit 6 Monate. Dann wird das Implantat freigelegt und der Zahnersatz auf die Implantate fertiggestellt.
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Wie sicher ist die Behandlung?
Die Behandlung der Implantologie ist seit ca. 10- 15 Jahren etabliert, es gibt heutzutage keinen Zweifel mehr an der Haltbarkeit. Die Behandlung wird seit zudem seit 15 Jahren statistisch begleitet, im Oberkiefer beträgt die Haltbarkeit 95% und im Unterkiefer liegt die Quote bei 93% .Die Behandlung ist dementsprechend sicher.
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Wann bin ich nach dem Eingriff wieder fit?
Das ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Die Behandlung hat mit der Anzahl der Implantate zu tun und mit dem Schwierigkeitsgrad der Operation, ob die Implantation mit Knochenaufbau oder ohne Knochenaufbau durchgeführt wird. Das ist individuell verschieden. In der Regel werden die Fäden nach einer Woche gezogen. Dann ist die allgemeine Heilung eingetreten.
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Können gesunde Nachbarzähne durch die Implantation beschädigt oder beeinträchtigt werden?
Die prozentuale Beschädigung der Nachbarzähne ist sehr gering, unter 1% und weniger. Bei einem erfahrenen Implantologen, der Chirurg sein sollte, beträgt die Quote deutlich unter 0,01%. In der Regel hat ein Chirurg die Qualifikationen und Erfahrungen, dass die Implantate so präzise eingesetzt werden und die Nachbarzähne nicht beschädigen. Die Beschädigung von Nachbarzähnen ist aufgrund der harten Zahnsubstanz bei einer Implantation vom Operationsmechanismus her so gut wie ausgeschlossen. Bei auftretenden Komplikationen besteht immer noch die Möglichkeit der Korrektur.
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Sind Implantate auch bei völliger Zahnlosigkeit möglich?
Die Implantation bei Zahnlosigkeit ist prinzipiell möglich. Bei starkem Knochenabbau ist zumindest im Frontzahnbereich eine Insertion mit 4 Implantaten und einer herausnehmbaren Prothese möglich, die an den Implantaten fixiert wird. Das Resultat: eine sehr gute Kauleiste mit einer sehr stabilen Prothese. Bei noch gut erhaltener Knochenhöhe im gesamten Unterkiefer und bei Wunsch nach festsitzender Versorgung besteht die Möglichkeit, mit 6-8 Implantaten den Kiefer aufzubauen.
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Wie lange hält eine Implantation?
Lebenslänglich, wenn sie in einem gesunden Knochen eingesetzt sind und dazu eine gute und vernünftige Belastungsprothetik geschaffen ist. Dann halten die Implantate sehr lange. Hinzu kommt die Mundhygiene und die regelmäßige Implantatpflege beim Zahnarzt oder Chirurgen, die natürlich nicht außer Acht gelassen werden darf.
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Ist eine Implantation eine einmalige Sache oder sind Nachbehandlungen nach einigen Jahren erforderlich?
Es handelt sich um eine einmalige Angelegenheit, die mit 2 Etappen zu tun hat, indem man die Implantate erst einmal in den Knochen setzt und im Unterkiefer 3 Monate einheilen lässt. Im Oberkiefer beträgt die Einheilzeit 6 Monate, aufgrund der Knochenqualität, die im Oberkiefer schwächer ist als im Unterkiefer. Nach 3 Monaten Einheilzeit im Unterkiefer und 6 Monaten im Oberkiefer werden die Implantate in einem kleinen Eingriff freigelegt und danach beim Zahnarzt prothetisch versorgt.
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Welche Voraussetzungen sind notwendig, um sich ein Implantat einsetzen zu lassen?
Bei genügend vorhandenem Knochen im Kiefer, einem entzündungsfreien Knochen und dazu einer allgemein guten Hygiene in der Mundhöhle sowie einem guten Zahnstatus. Die Implantate können bei Parodontose erst nach der Parodontosebehandlung eingesetzt werden. Wenn nicht ausreichend Knochen vorhanden ist, aber die Gesamtvoraussetzungen bestehen, ist ein Knochenaufbau gleichzeitig mit der Implantation möglich. Es lässt sich ein sehr gutes Resultat erreichen.
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Ist für den Eingriff eine Narkose notwendig?
Eine Narkose ist notwendig, besonders wenn eine große Anzahl von Implantaten mit Knochenaufbau im Unterkiefer und Oberkiefer eingesetzt werden soll. Wenn für die Implantation eine Knochentransplantation aus dem Beckenkamm erforderlich ist, ist eine Narkose auf alle Fälle notwendig.
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Ist die Nachbehandlung bis zur vollständigen Heilung schmerzhaft?
Die Nachbehandlung bei der Implantation ist in der Regel überhaupt nicht schmerzhaft und eine Routinesache.
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Ab wann kann frühestens wieder normal Nahrung aufgenommen werden?
Das ist abhängig davon, ob es sich um Einzelzahn-Implantate, um eine Gruppe von Implantaten oder Zahnlosigkeit handelt. Für jede Situation ist auch die Nahrungseinnahme unterschiedlich. Bei Zahnlosigkeit darf der Patient eine Woche lang keine Prothese tragen, bis die Fäden gezogen sind und die Schwellung zurückgegangen ist. In dieser Zeit muss der Patient mit flüssiger Nahrung vorlieb nehmen.
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Sind mehrere Eingriffe bis zur endgültigen fertigen Implantation nötig?
Nein
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Gibt es Unterschiede bei der Implantation zwischen Ober-und Unterkiefer?
Ja, denn der Unterkiefer ist kompakter und härter als der Oberkiefer, der weicher und schneller von Knochenabbau betroffen ist.
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Ist das Kauverhalten dasselbe wie bei eigenen Zähnen?
Bei sehr gut gesetzten Implantaten mit einer gut funktionierenden Prothetik, Kronen, Brücken oder Prothesen ist das Gefühl beim Kauen genauso wie mit eigenen Zähnen.
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Welche Risiken bringt eine Implantation mit sich?
Ein gesundes Implantat bringt kein Risiko mit sich. Lediglich Entzündungen können zu einem weiteren Knochenabbau führen.
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Wird durch eine Implantation der Geschmacksinn geschädigt?
Durch Implantate wird der Geschmackssinn nicht verändert oder geschädigt.
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Ist eine Implantation auch bei vorhandener Parodontose möglich?
Bei vorhandener Parodontose ist ein Implantat nicht zu empfehlen. Zunächst erst einmal muss die Parodontose behandelt werden, zumindest sollte sie stabilisiert und bakterienfrei gemacht werden, dann kann man die Implantation durchführen.
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Ist das Verwachsen von Implantat und Kieferknochen für den Organismus schädlich?
Ein Knochenwachstum an die Implantate bedeutet keine Schädigung für den Körper.
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Ist ein Implantat auch dann möglich, wenn der Kieferknochen nicht ausreichend vorhanden ist?
Die Implantation ist zu 98% möglich, auch wenn ein Kieferknochen nicht ausreichend vorhanden ist. Durch den Aufbau, den wir durchführen, mit eigenen Knochen aus der Mundhöhle als Spenderregion oder mit eigenem Knochen aus dem Beckenkammbereich oder Knochenaufbauten aus Knochenersatzmaterialien. Anschließend ist die Implantation vollständig durchführbar.
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Wie lange dauert es bis der Kiefer sich auf die neue Situation bzw. der Implantate eingestellt hat?
Es gibt keine bestimmbaren Zeiten dafür.
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Kann man eine Allergie gegen evtl. eingesetzte Materialien schon vorher feststellen?
Weltweit ist bekannt, dass Titan keine Allergien verursacht bzw. es ist nicht bewiesen, dass Titanmetall eine Allergie hervorruft. Um die Verträglichkeit festzustellen, gibt es Titanchips zu kaufen, um vor der Implantation zu testen, ob ein Körper Titan gut verträgt oder allergisch reagiert. Dies ist eine preiswerte Angelegenheit von ca. 15,-- € bis 25,-- Euro.
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Ist ein Unterschied zu den eigenen Zähnen sichtbar?
Bei gut gemachten Implantaten gibt es kaum sichtbare und erkennbare Unterschiede zu den eigenen Zähnen.
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Ist eine solche Operation ein Routineeingriff?
Die Operation ist für einen Chirurgen, besonders für einen Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen eine Routineoperation.
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Gibt es bei der Pflege der Implantate einen Unterschied zu den eigenen Zähnen?
Die Pflege der Implantate stellt im Prinzip zu den normalen Zähnen keinen Unterschied dar, aber trotzdem werden den Patienten bei der implantologischen Versorgung empfohlen, eine Munddusche zu verwenden. Intradentale Bürsten, die die Bakterien und die Essensreste um die Implantathälse richtig und mit Druck entfernen, sollten benutzt werden. Zusätzlich sorgen sie dafür, dass die Zähne richtig gereinigt werden
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Liegt das Zahnfleisch nach einer Behandlung wieder fest um die neuen Zähne?
Ja. Nach einer Implantation liegt das Zahnfleisch um den Zahnhals herum.
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Kann es mit einer Implantation auch zur Parodontose kommen?
Ja. Auch mit einer Implantation kann es zu Parodontose kommen und nennt sich Präimplantitis. Wenn der Implantathals nicht gut gereinigt wird, wie oben schon beschrieben, und nicht regelmäßig kontrolliert wird und nicht die professionelle Reinigung beim Zahnarzt durchgeführt wird, kann es zu einer Zahnhalsentzündung kommen. Der Knochen in dem Bereich kann sich abbauen und nennt sich Periimplantitis.
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Können Sie mir Vorher- Nachher Bilder als Beispiel zeigen?
Ja. Wir können Vorher-Nachherbilder zeigen.
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