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Durch Schwangerschaften, Alter und hormonelle Einflüsse ist das Volumen der Brust im Laufe des Lebens Schwankungen ausgesetzt. Mit den Jahren kommt es oft zu einer Verminderung von Drüsenkörper und Fettvolumen. Diese Tatsache verursacht ein Erschlaffen bzw. Hängen der Brust. Für viele Frauen ist hiermit eine Minderung ihres Selbstwertgefühls verbunden.
Die Brust an sich besteht größtenteils aus Drüsen und Fettgewebe. Bei einer Brustverkleinerungsoperation wird dieses Gewebe auf das gewünschte Maß reduziert und neu geformt. Die Haut, die die Brust umschließt, wird entsprechend reduziert und die Brustwarze harmonisch umpositioniert.
Einzig die Qualität der Narben liegt trotz technischem Aufwand nicht in der Hand des Chirurgen. Bei maximalem technischen Aufwand wird bei gleicher Operationstechnik die Narbenqualität genetisch bedingt bei jeder Patientin verschieden ausfallen. Die Narben verlaufen rings um den Warzenhof und enden in einer senkrechten Linie an der Brustumschlagfalte. Die Empfindungsfähigkeit bleibt normalerweise erhalten.
Wir schaffen mit unserer perfekten Technik zwar die Voraussetzungen für eine optimale Narbenbildung, können diese jedoch nicht garantieren.
Während bei der Brustimplantation in der Regel keine sichtbaren Narben zurückbleiben und der Eingriff etwa eine Stunde dauert, ist die Bruststraffungs-Operation komplizierter und dauert ca. zwei Stunden. Falls die Narbenheilung gut ist, sind auch bei der Bruststraffungs-Operation die Narben nicht störend.
Manchmal wird eine Bruststraffungsoperation mit einem Implantat verbunden, wenn die Patientin neben einer Straffung auch eine Vergrößerung der Brust wünscht. Meist sind jedoch bei Straffungsoperationen die Brüste groß und schlaff, so dass sich die Patientin für eine Verkleinerung bzw. Reduktion der Brust und eine Straffung und Hebung der Brustwarzen entscheidet.
Nach der Operation bleibt die Patientin für ein bis zwei Nächte stationär in der Klinik. Die Redondränagen werden nach 24 Stunden gezogen und der Verbandswechsel nach 48 Stunden durchgeführt.
Vom zweiten bis zum achten postoperativen Tag nimmt die Patientin ein Antibiotikum sowie ein entzündungshemmendes Präparat, damit die Schwellungen möglichst rasch zurückgehen.
Nach acht bis zehn Tagen wird der Verband gewechselt und die Fäden gezogen. Die Patientin trägt dann für vier Wochen noch einen Sport-BH und massiert nach vier Wochen mit einer speziellen Narbencreme die Narben für weitere sechs Wochen.
Nach sechs Monaten wird die Abschlusskontrolle durchgeführt. Hierbei gibt es fast immer ein zufrieden stellendes Ergebnis. Bei störenden Narben können diese durch eine Behandlung in unserer Beauty-Lounge verbessert werden.
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